Schon lange intelligent
Menschheitsgeschichte
Die Menschheitsgeschichte erweitert sich in der Archäologie zurzeit immer weiter. Aus den mündlichen Überlieferungen der alten Kulturen gibt es neue Hinweise.
Schon lange intelligent
Die Menschheitsgeschichte erweitert sich in der Archäologie zurzeit immer weiter. Aus den mündlichen Überlieferungen der alten Kulturen gibt es neue Hinweise.
Die Menschheitsgeschichte erweitert sich in der Archäologie gerade immer weiter. Neue Entdeckungen tauchen auf, alte werden neu bewertet. Und es entstehen neue Fragen. Bestimmte Artefakte können nicht erklärt werden.
Wie alles begann…
500.000 Jahre Menschheit?
Aus den Überlieferungen der alten Kulturen gibt es neue Hinweise. So scheint das Bewusstsein der Menschheit nach den Überlieferungen der Hopi anscheinend rund 400.000 Jahre zurückzureichen, in der Zeit als in Deutschland der Homo Heidelbergensis lebte und in Niedersachsen Jagdspeere herstellte. Die Hopi überlieferten 3 Kataklysmen, die die Menschheit (zu großen Teilen) vernichteten. Neuere Forschungen deuten darauf hin, dass dies vor ca. 300.000 Jahren, vor 39.500 Jahren und vor 12.000 Jahren gewesen sein könnte.
Große Siedlungen schon in der Steinzeit
Auch in der Steinzeit gab es große Siedlungen mit bis zu mehreren Tausend Einwohner. Als bisher älteste Großsiedlung der Weltgeschichte gilt derzeit Çatalhöyük, die zwischen 7500 und 5700 v. Chr. existierte. In Sibirien gab es vor 8000 Jahren schon befestigte Anlagen. Neuere Forschungen in Stonehenge zeigen, dass dort vor ca. 4500 Jahren Treffen mit mindestens tausend Menschen stattgefunden haben.
Sprunghafte Entwicklung
Die menschlichen Entwicklungslinien waren nicht linear, sondern in Sprüngen. Klare Ursprungsorte, von denen aus sich neue Menschenarten weiterbewegten, lassen sich nicht mehr klar umreißen. Was ist, wenn sich doch von außen andere Wesen eingebracht haben? Sei es aus der feinstofflichen Welt oder von den Sternen?
Was ist vor 6000 Jahren passiert?
Mehr Bewusstsein in der Vergangenheit?
In vielen Kulturen finden sich Geschichten über einen Bewusstseinsabfall in der Menschheitsgeschichte. Bemerkenswert ist, dass viele dieser Traditionen den Beginn dieses Niedergangs in einen ähnlichen Zeitraum legen – etwa vor 5.000 bis 6.000 Jahren.
In den 1980er- und 1990er-Jahren entwickelte der Geograph James DeMeo die sogenannte Saharasia-Theorie. DeMeo behauptet, dass der Mensch ursprünglich in einer friedlichen, naturnahen und gleichberechtigten Gesellschaft lebte (Matrismus). Seiner Theorie zufolge führte eine massive Klimaverschiebung (Versteppung und Wüstenbildung) ab etwa 4000 v. Chr. in der Region „Saharasia“ (Sahara, Naher Osten, Zentralasien) zu extremen Hungersnöten. Dies habe zu Traumata, Kindesmissbrauch, Unterdrückung von Sexualität und der Entstehung von brutalen, autoritären und kriegerischen Gesellschaften (Patrismus) geführt. Diese Kultur habe sich von dort aus über die Welt verbreitet.
Diese Theorie gilt heute in ihrer ursprünglichen Form als wissenschaftlich nicht haltbar. Dennoch verweist sie auf einen historischen Zeitraum, in dem tatsächlich tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen stattfanden.
Was war vor 6000 Jahren?
Phänomenologisch hat sich vor 6000 Jahren doch tatsächlich etwas geändert. Die moderne Forschung zeigt, dass Gewalt ein graduelles Phänomen ist, das sich mit der Sesshaftwerdung, dem Bevölkerungswachstum und Ressourcenknappheit schrittweise veränderte. Der Einzug von Staaten und Imperien vor rund 5.000 bis 6.000 Jahren hat Gewalt nicht erfunden, sondern sie institutionalisiert, technisiert und in Form von organisierten Armeen sichtbar gemacht. In diesem Punkt hatte der Erfinder der Saharasia-Wechselwirkung, James DeMeo, rein zeitlich recht.
Die Erfindung des Staates vor rund 6.000 Jahren hatte einen brutalen Preis: Sie trennte die Menschheit erstmals in eine mächtige, bewaffnete Elite und eine machtlose, arbeitende Masse.
Vergleichende Mythologie und Religionswissenschaft beschäftigen sich seit Langem mit der Frage, weshalb viele voneinander unabhängige Kulturen den Beginn eines spirituellen oder moralischen Niedergangs in dieselbe historische Epoche legen.
Zu den bekanntesten Beispielen gehören:
- das Kali-Yuga des Hinduismus,
- der Sündenfall der biblischen Überlieferung,
- die Überlieferungen der Hopi,
- sowie Zyklen des Maya-Kalenders.
Ob diese Übereinstimmung historisch, symbolisch oder kulturell zu verstehen ist, bleibt Gegenstand der Forschung. Auffällig ist jedoch, dass viele Traditionen den Zeitraum zwischen etwa 4000 und 3000 v. Chr. als Wendepunkt der Menschheitsgeschichte beschreiben.
Die Entstehung unkontrollierter Machtstrukturen
Der Anthropologe David Graeber und der Archäologe David Wengrow zeigen in ihrem 2021 erschienenen Buch „Anfänge: Eine neue Geschichte der Menschheit“, dass große Städte nicht zwangsläufig zu unkontrollierten Machtstrukturen führen müssen.
Als Beispiel nennen sie die Trípolie-Megasiedlungen im heutigen Gebiet der Ukraine. Dort lebten bereits vor über 6.000 Jahren Zehntausende Menschen zusammen. Dennoch finden Archäologen keine Hinweise auf Paläste, zentrale Machtzentren, Herrschergräber oder große Waffenlager. Vieles spricht dafür, dass diese Gemeinschaften ihre Angelegenheiten über lange Zeit dezentral organisierten.
Die Entstehung des Staates war somit keine unvermeidliche Folge wachsender Bevölkerungszahlen, sondern eine von mehreren möglichen gesellschaftlichen Entwicklungen.
Verstetigung von Traumata
Die moderne Psychotraumatologie zeigt in Kombination mit der Archäologie, dass die Entstehung unkontrollierter Machtstrukturen vor 5.000 bis 6.000 Jahren einen inneren, sich selbst erhaltenden Teufelskreis aus Traumatisierung in Gang gesetzt hat. Über Krieg, Sklaverei, Kindesmissbrauch und Kindeserziehung mit emotionaler Kälte konnten sich die Traumata verstetigen. In der modernen Traumaforschung (z. B. bei Forschern wie Bessel van der Kolk oder Gábor Maté) ist bekannt, dass unbewältigte Traumata die Tendenz haben, sich zu wiederholen. Dies funktioniert auch auf gesellschaftlicher Ebene.
Man könnte sagen, vor 6.000 Jahren ist folgendes passiert: Die Eliten erfanden Systeme (Staaten, Armeen, Bürokratie), die groß genug waren, um diese Traumata flächendeckend und über Jahrhunderte hinweg zu institutionalisieren.
Gibt es außerirdische Einflüsse?
Einige Weisheitshüter der alten Kulturen sagen, dass die unkontrollierte Macht vor ca. 6000 Jahren nicht nur aus der menschlichen Psychologie gekommen ist, sondern es externe (dämonische oder außerirdische) Kräfte dazugekommen sind. Wenn man die indigenen Ältesten, Schamanen und alten Texte (wie die gnostischen Schriften) befragt, wird die unkontrollierte Macht der Eliten tatsächlich genau so erklärt: als eine Wechselwirkung aus menschlicher Psychologie und einer externen, nicht-sichtbaren Kraft.
Wetiko
Die Cree beschreiben Wetiko als einen bösartigen, kannibalischen Geist. Es ist eine Krankheit der Täuschung, bei der ein Mensch oder eine Gruppe (wie eine Elite) von unersättlicher Gier getrieben wird und die Ressourcen anderer konsumiert, ohne jemals satt zu werden. Das Tückische an Wetiko ist: Der Infizierte merkt es nicht, sondern hält sein zerstörerisches Handeln für völlig logisch und fortschrittlich.
Die Archonten
In den 1945 in Ägypten gefundenen gnostischen Nag-Hammadi-Schriften wird berichtet, dass bei der Entstehung der materiellen Welt geistige Fehlkonstruktionen entstanden – die Archonten (griechisch für „Herrscher“). Diese kosmischen Wärter seien geistlose, aber hochintelligente, künstliche Wesenheiten. Sie könnten selbst nichts Neues erschaffen, ernährten sich aber von den niedrigen emotionalen Frequenzen der Menschen (Angst, Hass, Schmerz). Um diese Nahrung zu sichern, manipulierten sie die menschlichen Herrscher vor Jahrtausenden, um Kriege, Hierarchien und Trennung zu etablieren.
Technologie und Unterdrückung von den Göttern?
Andere alte Überlieferungen berichten davon, dass vor einigen Jahrtausenden reale „Götter“ vom Himmel herabstiegen, die den Menschen fortschrittliche Technologien (wie Metallurgie, Astronomie und Schrift), aber gleichzeitig auch die Strukturen der Unterdrückung brachten.
- Die Anunnaki (Mesopotamien): In den sumerischen Keilschriften wird von den Anunnaki berichtet – Wesen, die zur Erde kamen und den Grundstein für die ersten hierarchischen Städte und das Königtum legten. Das Königtum wurde laut den Texten direkt „vom Himmel herabgelassen“.
- Die Wächter / Nephilim (Buch Henoch / Bibel): Die apokryphen Schriften berichten von den „Wächtern“ (gefallenen Engeln), die die Menschenfrauen heirateten und der Menschheit die Kunst des Krieges, die Herstellung von Waffen, Kosmetik und Magie beibrachten. Dies führte zu einer massiven Brutalisierung der Gesellschaft, die schließlich in der Sintflut endete.
Aus Sicht der Weisheitshüter sind die menschlichen Eliten (Könige, Pharaonen, moderne Technokraten) oft nur die ausführenden Werkzeuge (die Wirte) dieser externen Kräfte. Durch den Machtrausch und die Abspaltung von Empathie sind die Eliten besonders anfällig dafür, von dieser parasitären Energie geleitet zu werden.
Ein späteres Beispiel ist die Vorliebe des Zeus für jugendliche Männer – am berühmtesten dokumentiert im Mythos um den trojanischen Prinzen Ganymed. Zeus betritt um 2000 v. Chr. die Bühne des menschlichen Bewusstseins, als das patriarchale und kriegerische System in Europa Fuß fasst.
Es ist keine pädophile Neigung im modernen Sinne: Es handelte sich um die Institutionalisierung der antiken griechischen Päderastie. Dies war eine gesellschaftliche Praxis, bei der ein älterer, mächtiger Mann (der Erastes) eine Beziehung zu einem Jugendlichen (Eromenos) einging.
Diese Praxis war im klassischen Griechenland (vor allem in Städten wie Sparta oder Athen) ein rituelles Werkzeug der Elite. Es diente dazu, junge Männer der Oberschicht in das patriarchale Machtgefüge einzuführen. Aus moderner psychologischer Sicht handelte es sich dabei oft um eine institutionalisierte Form des Machtmissbrauchs und der emotionalen Konditionierung. Indem die Götter (angeführt von Zeus) dieses Verhalten vorlebten, wurde das psychologische Machtgefälle sakralisiert – also für „heilig“ erklärt.
Die Lösung
Die gnostische Lösung: Die „Gnosis“ (Erkenntnis)
Die Gnostiker glaubten, dass der äußere Kampf gegen die Eliten oder die Archonten nutzlos ist, solange man deren Spielregeln (Angst und Spaltung) akzeptiert.
- Radikale Selbsterkenntnis: Das Wort Gnosis bedeutet „inneres Wissen“. Die Lösung liegt darin, die Illusion des Systems zu durchschauen. Wenn der Mensch erkennt, dass sein wahrer Kern göttlich und unsterblich ist, verliert die Angst (das primäre Nahrungsmittel des Systems) ihre Macht.
- Entkonditionierung: Man muss die „Programme“ der Archonten im eigenen Geist löschen – also den Autopiloten aus Gier, Urteilen, Hass und Ohnmacht stoppen.
Die indigene Lösung: die Rückkehr zum Gesetz des Ursprungs
Die Kogi aus Kolumbien (die sich selbst als die „Älteren Brüder“ der Menschheit sehen) reisen bis heute geistig und physisch um die Welt, um uns vor dem ökologischen und mentalen Kollaps zu warnen. Ihre Lösung lautet:
- Heilung des kollektiven Geistes (Aluna): Für die Kogi beginnt jede Zerstörung im Unsichtbaren. Sie führen Rituale durch, um das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur im kollektiven Bewusstsein wiederherzustellen.
- Anerkennung der Verbundenheit: Der „Mind Virus“ (Wetiko) wird geheilt, indem das Individuum aus dem extremen Ego-Bewusstsein aussteigt und sich wieder als untrennbarer Teil des lebendigen Organismus Erde (Gaia) begreift.
So sind die uns heute bekannten Religionen alle in der Zeit enstanden, in der es diese besonderen Schwierigkeiten schon gab. Im Yoga gibt es Erzählungen, dass es dazu dient, diese schwierige Zeit des Kali Yuga zu überstehen, Buddha und Jesus zeigen Wege aus dem Dilemma, ähnlich wie die Gnostiker. Nur wenige Kulturen wie die Kogi und die Hopi haben sich die Erinnerung an die Zeit davor bewahrt.
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