Verbundenes Miteinander
Gemeinschaft & Erziehung
Um aus der Wiederholung und Weitergabe von ungesundem Verhalten auszusteigen, braucht es Veränderungen in der Erziehung. Gemeinschaftsverhalten wird schon in der Kindheit angelegt.
Verbundenes Miteinander
Um aus der Wiederholung und Weitergabe von ungesundem Verhalten auszusteigen, braucht es Veränderungen in der Erziehung. Gemeinschaftsverhalten wird schon in der Kindheit angelegt.
Aus der psychologischen, energetischen und spirituellen Heilarbeit wird schnell klar, dass viele unserer gesundheitlichen und seelischen Probleme schon der früh in der Kindheit entstanden sind. Unser derzeitiges Gesellschaftssystem erfordert ein gewisses Maß an ungesunder Lebensweise (langes Sitzen, Verlernen der eigenen Intuition und der Lebensaufgabe, Überschreiten von individuellen Grenzen, Verbringen von Zeit am Bildschirm oder in geschlossenen Räumen, unachtsames Essen). So spiegelt sich dieses in der Erziehung wider und prägt sich ein. Diese Prägungen nachträglich zu ändern, bedeutet einen größeren Aufwand.
Zu Beginn anfangen
Um aus dieser Wiederholung und Weitergabe von ungesundem Verhalten auszusteigen, braucht es Veränderungen in der Erziehung. Für die Kogi beginnt die Erziehung schon mit der Entscheidung ein Kind zu bekommen. Die Gedanken werden auf Positivität und Gesundheit ausgerichtet. Die Zeugung bzw. Empfängnis findet in der Natur statt, weil jedes Kind auch durch die Naturverbindung genährt und gestärkt wird. Diese hohe Achtsamkeit wird bei den Kogi extrem gepflegt.
Achtsamkeit für alle
Gemeinschaftsverhalten wird auch schon in der Kindheit angelegt. Langes Stillen ermöglicht Vertrauen zu entwickeln. Ein Vertreter der Navajo-Diné erzählte von seiner Kindheitserfahrung, dass es den Kindern beim Spielen sehr bewusst ist, wie es den anderen Kindern geht. So achten die Kinder selbst darauf, dass es allen gut geht.
Umgang mit Konflikten lernen
Streit und Kampf ist eine Folge der Erziehung. Die Naturverbindung spielt hier auch eine wichtige Rolle. Denn die Natur ist liebevoll und großzügig und gibt gerne. Wenn ich ein Kind von dieser Erfahrung trenne, ist es leichter zu Kampf und Streit zu bewegen. Die Kogi haben ihre Kinder wieder von der (christlichen) Schule genommen, als sie gemerkt haben, dass sie beginnen sich zu streiten. Sie haben dort gelernt, das Streit und Kampf zum Leben gehört.
Um einen nachhaltigen Übergang mit Integration von Urwissen zu gestalten, ist die Erziehung eine Schlüsselfrage. Auch hier haben wir mit der Reformpädagogik, freien Schulen oder Naturkindergärten schon gute Erfahrungen gesammelt.
Gemeinschaft als Erziehungsfrage
Gemeinschaft ist ein Thema, dass sich aus dieser Erziehungsfrage ergibt. Die Kogi haben uns einmal angeregt, der Frage nachzugehen: „Wie wollen wir gut leben?“ Ich habe die Frage in verschiedenen Gruppen gestellt. Oft kommt die Antwort: „Ich möchte…“. Mir stellt sich die Frage: Gibt es überhaupt noch ein „Wir“ in unserer aktuellen Gesellschaft? Wenn ich mir vorstelle, dass 100 beliebige Bürger aus einem Ort in einem Gemeinschaftshaus zusammenkommen, um einen Konsens zu finden, dem alle zustimmen können….wie soll das gehen? Gibt es noch gemeinsame Werte?
Hier sehe ich eine große Aufgabe. Dieser Aufgabe widmen sich immer mehr Menschen, die sich auf den Weg machen, in einer Gemeinschaft zu leben. Dies ist ein großes Forschungs- und Lernfeld.
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