Die Frequenz erhöhen
Gesundheit, Heilung & Klang
Der Wunsch nach Heilung und Gesundheit ist oft ein Schlüssel, der weitere Türen öffnet. Wenn die Energie wieder vermehrt fließt, kommt mehr Bewusstsein und die Weltsicht verändert sich.
Die Frequenz erhöhen
Der Wunsch nach Heilung und Gesundheit ist oft ein Schlüssel, der weitere Türen öffnet. Wenn die Energie wieder vermehrt fließt, kommt mehr Bewusstsein und die Weltsicht verändert sich.
Bei der Beschäftigung mit dem alten Wissen ist Heilung und Gesundheit schnell ein zentrales Thema. Viele Menschen suchen und finden mit schamanischem Wissen Gesundheit für den Körper und die Seele.
Was ist Gesundheit?
Doch was ist Gesundheit aus schamanischer Sicht? Wie könnte man Gesundheit definieren? Für mich ist Gesundheit zunächst das Vorhandensein von Vitalität, so dass sich der Körper selbst gut regulieren kann. Diese persönliche Vitalität ist in die Vitalität der Natur und der Gemeinschaft eingebettet und befruchtet sich gegenseitig. Mensch und Natur sind in gegenseitiger Beziehung, die die Vitalität stärkt. So entsteht ein lebendiger Frequenzraum, der sich in einem subtilen Gleichgewicht befindet.
Störungen in diesem Raum verursachen Krankheiten. Diese Störungen können in einem selbst entstehen, wenn sich zum Beispiel negative Gedanken einnisten. Negative Gedanken können einen selbst betreffen oder andere Menschen. Wenn ich zum Beispiel negativ über jemand anderes denke, belastet sich die Beziehung. Das setzt sich fort, wenn Handlungen gegen jemanden gerichtet sind oder die Beziehungen sich über Unachtsamkeit verschlechtern. Negative Gedanken über mich selbst können Krankheiten verursachen. Da die schamanische Weltsicht vernetzt ist und auch die Natur ein Akteur in diesem Netzwerk ist, können auch Störungen im Gleichgewicht mit der Natur Krankheiten verursachen.
Gesundheit in der westlichen Kultur
Die Menschen in der westlichen Kultur sind sich selten dieser feinen Ursachen bewusst. Im Gegenteil, wir sind meist über Generationen verstrickt, so dass die Aufgabe im Bereich Heilung ein längerfristiger Prozess ist, indem sich alte Muster und Gewohnheiten ändern, alte Geschichten aus dem eigenen Leben und darüber hinaus angeschaut werden wollen, und letztlich auch die Beziehung zur Natur wieder in ein gutes Gleichgewicht gebracht werden darf. Ernährung ist ebenso ein wichtiger Faktor wie auch die zwischenmenschlichen Beziehungen und das kollektive Gleichgewicht.
Die Erfahrung zeigt, dass durch die Industrialisierung und den Kapitalismus Verhaltensweisen eingeführt worden sind, die der Gesundheit schaden. Das beginnt mit der Vergiftung des Wassers als Grundlage allen Lebens über Bergbau und künstlich hergestellte Stoffe, die in den Nahrungskreislauf kommen, auch wenn versucht wird, diese aus dem Nahrungskreislauf herauszuhalten. Die Industrialisierung bringt abhängige Lohnarbeit mit unnatürlichen Tätigkeiten, die der Gesundheit schaden. Auch das lange Sitzen in der Schule und als Erwachsene in Büros belasten den Körper. So wurde speziell in den letzten 200 Jahren das Leben aus der Natur und ihren Kreisläufen in ein System überführt, das die Arbeit über die Gesundheit stellt.
Impulse aus den alten Kulturen
So können die alten Kulturen Impulse geben, das Gesellschaftssystem wieder in eine Form zu bringen, die der Gesundheit nützt. Die Erkenntnisse bei der Beschäftigung mit dem schamanischen Wissen zeigt, dass es der Gesundheit besser geht, wenn man schon zu Beginn des Lebens mit Achtsamkeit startet.
Kogi
Für die Kogi sind Krankheiten seit Beginn der Schöpfung Teil des menschlichen Lebens. Dabei wird eine Krankheit nicht als Strafe gesehen, sondern als Quell von Weisheit. In jeder Krankheit liegt auch schon das Wissen um die Ursache und damit auch das Wissen um die Heilung. Die Kogi investieren sehr viel Zeit und Aufmerksamkeit in die Wiederherstellung des Gleichgewichts und auch der Gesundheit. Kleinste Unstimmigkeiten werden untersucht und mit Hilfe der Weisheitshüter bereinigt. Letztlich entstehen Krankheiten aus negativen Gedanken und Unachtsamkeiten der Natur gegenüber. Damit ein Kind gesund geboren werden und aufwachsen kann, beginnt schon die Vorbereitung der Zeugung mit guten Gedanken. Im Laufe der gesamten Schwangerschaft wird immer wieder überprüft, ob es Störungen gibt und diese ggf. beseitigt. Die Ernährung bei den Kogi ist vielseitig und abwechslungsreich. Die Nahrung wird größtenteils vor Ort angebaut. Da die Kogis als Gesamtvolk in verschiedenen Klimazonen leben, können Nahrungsmittel getauscht werden. An der Küste gibt es Fisch, in den tropischen Bereichen Kochbananen und Yucca, in den höheren Lagen Kartoffeln und Gemüse. Beim Anbau der Nahrung wird darauf geachtet, dass es im Einklang mit der Natur geschieht und auch hier das Gleichgewicht bewahrt wird. Für die jungen Pflanzen, für das Wachstum und nach der Ernte werden Gaben gegeben (Pagamientos).
Wird jemand krank, wird über die Mamos und Sakhas nach der Ursache geschaut und diese entweder über Verhaltensänderungen, Ausgleichstätigkeiten oder spirituelle Arbeit das Gleichgewicht wieder hergestellt.
Q‘eros
Bei den Qeros als Nachfahren der Inka in Peru gab es bis zum Bau der Straße in ihr Gebiet hoch in den Anden im Jahr 2006 keine Zivilisationskrankheiten. So konnte sich hier bis vor wenigen Jahren ein naturnahes Verständnis von Gesundheit bewahren.
Das wichtigste Lebensgesetz ist Ayni, die heilige Gegenseitigkeit, die auch für die Gesundheit gilt. Ayni bedeutet, dass alles miteinander verbunden ist und im ständigen Austausch, wie zum Beispiel beim Atmen. Leben ist ein ständiges Geben und Nehmen. So lässt sich grundsätzlich ein gutes Leben aufbauen, indem man der Natur, der Erde und dem Kosmos Gaben gibt. Diese Gabenpakete werden Despachos oder Haywarikuy genannt.
Diese Gaben werden auch zur Wiederherstellung von Gesundheit eingesetzt. Die Ursache einer Krankheit wird von den Pampamesayoqs über Lesungen mit Kokablättern festgestellt. Es kann sein, dass man einen Ausgleich für einen Berg oder eine Quelle machen muss, wenn man dort unachtsam war. Manchmal setzt sich eine schwere Energie im Energiefeld fest, die über spezielle Haywarikuys herausgezogen wird.
Eine besondere Bedeutung haben Schockerlebnisse (Susto = Schreck). Bei kleineren Schocks wie plötzliches Erschrecken oder größeren Schocks wie Unfälle oder traumatischen Erlebnissen geht ein Teil der Lebensenergie in die Erde. Diese kann über die Pampamesayoqs wieder zurückgeholt und ins Energiefeld gebracht werden.
Dazu kommt eine natürliche giftfreie Ernährung, viel frische Luft und Naturverbundenheit sowie eine respektvolle Erziehung.
Die Naturverbundenheit wird auch über Karpays, Kraftübertragungen aus der Natur, gefördert. Ein Karpay meldet einen Menschen bei der Natur an und schafft eine dauerhafte energetische Verbindung zu bestimmten Orten in der Natur oder auch zu den Sternen. Dieser Zuwachs an Kraft und Energie fördert die Gesundheit.
Partner und Experten für das alte Wissen:
Heidemarie Becker
- Heilung & Klang
- Tanz & Bewegung
Jürgen König
- schamanische Heilungs- und Energiearbeit
- Bewusstseinsförderung
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